Erste Hilfe

Fast neun Millionen Menschen verunglücken jedes Jahr in Deutschland, die meisten davon in der Freizeit oder im Beruf. Jährlich sterben in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an plötzlichem Herzversagen. Jeder fünfte von ihnen könnte überleben, wenn mit gezielten Sofortmaßnahmen innerhalb von fünf Minuten begonnen würde.

Da ein Rettungsteam selten vor Ablauf von fünf Minuten den Not- oder Unfallort erreichen kann, hat ein Patient nur dann eine Überlebenschance, wenn sofort und sachkundig Erste Hilfe geleistet wird.

Aktuelle Umfragen des DRK-Instituts für Rettungsdienst zeigen: Ein Drittel der Bevölkerung hat sich bisher überhaupt nicht in Erster Hilfe ausbilden lassen. Nur jeder vierte Bundesbürger traut sich zu, Erste Hilfe zu leisten.

Wie sieht es mit Ihren Kenntnissen in Erster Hilfe aus? Sind Sie noch fit in Erster Hilfe, wenn es darauf ankommt, Ihren Familienangehörigen und Freunden zu helfen?

Denken Sie daran, es Situationen kann geben, in denen es von Ihnen abhängt, ob das Leben eines Menschen gerettet wird. Frischen Sie im Zweifel Ihre Kenntnisse noch einmal auf, in dem Sie an einem Erste-Hilfe-Training teilnehmen. Diese Ausbildung gibt Ihnen Gelegenheit, Neuerungen in der Ersten Hilfe, die sich aus den Entwicklungen der medizinischen Forschung ergeben haben, zu erlernen und bereits erlernte Maßnahmen durch wiederholte Übungen zu sichern.

Tragen Sie dazu bei, dass jeder an seinem Platz richtig helfen kann, in dem Sie Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die es bis jetzt versäumt haben, helfen zu lernen, zum Besuch eines Erste-Hilfe-Lehrganges auffordern.

Kleines Nachschlagewerk in Erster Hilfe: Der Lebensretter http://www.drk.de/erstehilfe/der_kleine_lebensretter
Erste Hilfe ist leicht
Erste Hilfe ist leicht - werden Sie ein Held

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Ermutigen, trösten
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Decke unter- und überlegen
Der Notruf

Gleichgültig um welche Art von Unfall es sich handelt - sind Personen verletzt ist der rechtzeitige Notruf eine der wichtigsten Maßnahmen.


Notrufnummer 112

Beachten Sie bei einem Notruf immer die "fünf Ws":
  • Wo ist es passiert
  • Was ist passiert
  • Wieviele Personen sind betroffen
  • Welche Verletzungen oder Erkrankungen sind vorhanden
  • Warten Sie auf Rückfragen - das Gespräch wird IMMER von der Rettungsleitstelle beendet