Die Ortsgruppe Gnötzheim

Im November 1973 faste der Gemeinderat Gnötzheim den Beschluss, ein Feuerlöschbecken zu bauen. Hans Lang brachte den Gedanken auf, das Löschwasserbecken in ein Freibad umzubauen. Als Gründe waren angeführt worden, dass zwischen Ochsenfurt und Uffenheim kein weiteres Freibad vorhanden war, sich die entstandenen Kosten schneller amortisieren könnten und sich so eine sinnvolle Nutzung des Beckens ergebe.

Wie beispielhaft die Ortsgemeinschaft zusammengehalten hat, ist an den umfangreichen Eigenleistungen beim Umbau vom Feuerlösch- zum Schwimmbecken deutlich zu erkennen. Umkleideräume, Maschinenraum und Kassenhäuschen wurden fertiggestellt. Alleine für die Beckenumrandung hatte Erich Düll in seiner Freizeit 360 Platten angefertigt und "nebenbei" noch 3.000 Mark Spenden gesammelt.

Der Bau des Beckens war aber nicht alles gewesen. Man wollte auch für die Sicherheit sorgen und nahm daher mit der Wasserwacht OG Iphofen Verbindung auf. Als Folge entwickelte sich die Wasserwacht Gnötzheim, für die auf Anhieb 44 Mitglieder geworben werden konnten. Sofort hatten sich 18 zum aktiven Dienst bereit erklärt. Vor kurzem erst schied mit Helmut Wilhelm eines der Gründungsmitglieder aus dem Vorstand aus.